LESEGERADE:
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Aus dem Vorwort:
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Manche Bücher brauchen einen zweiten oder dritten Anlauf ... So gehts mir auch mit diesem Roman von Pascal Mercier, mit bürgerlichem Namen Peter Bieri, einem Schweizer Philosophen ...
Das Buch hat durchaus kritische Rezensionen bekommen, wurde als "mühsam", "redundant" und sogar als "Zumutung für den Leser" bezeichnet und mancher Kritiker hat sich wohl durch die 560 Seiten scheinbar gequält ;-)
Mir geht es - wohlgemerkt im dritten Anlauf - nun anders. Vielleicht weil das Buch ein kleines Therapeutikum für mich ist, was das häufige Schnell-Lesen und ungeduldige Überfliegen betrifft. Und weil der Titel "Das Gewicht der Worte" durchaus korrespondiert mit der Notwendigkeit, den Worten und Sätzen tatsächlich Raum zu geben, ihre Gewichtung und ihre Wirkung zu lassen. Ein schnelles Durchlesen wird dem Inhalt nämlich nicht gerecht ...
Und so gebe ich mir und dem Buch Zeit, lese es bedächtig, spüre dem Gewicht der Worte nach ... und lasse mich mit hinein nehmen in die Handlung und die Reflexionen über das Leben, die Zeit, den Tod und das, was uns Menschen auf besondere Weise geschenkt ist: Unsere Sprache, mit der wir bei uns selbst, bei Anderen und in Kontakt mit der Welt sind ... Gesprochen, geschrieben, gelesen, gedacht und in die Welt gesetzt.
PS: Und Danke an Micha, Ellen & Prisca für dieses Geschenk am 26.5.24 und die lieben Worte dazu ;-)
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