29.3.
Ein Blick in den Rückspiegel:
Nach 34 Dienstjahren in Wuppertal und in der Unterbarmer Gemeinde ging der Weg Anfang des Jahres nun zuück nach Essen ... Nicht weit von unserer neuen Wohnung, hier im Essener Norden, war meine/unsere allererste Gemeinde in Altenessen-Süd, das Heinrich-Held-Haus am Palmbuschweg. Den Kirchraum gibt es schön länger nicht mehr, verortet ist dort nun - neben dem gebliebenen Kindergarten - die Diakonie, Jugend-, Alten- und Familienhilfe ...
Gestern war ich mit U. nocheinmal dort, hab mich umgeschaut und stand nochmal vor dem damaligen Pfarrhaus.
Heute, im Nach-Klang der Ortsbegehung, suche ich im Net nochmal Spuren von damals ... und stoße auf einen Zeitungsartikel (12/2013) mit der Überschrift: "Kampfmittelräumdienst prüft, ob am Palmbuschweg ein Blindgänger liegt" !!! ... Auf dem Foto mein Nachfolger und die Info der Stadtteilzeitung: "Nun wird geprüft, ob auf dem Gebiet seines Pfarrhauses ein Blindgänger liegt. Dies, so erklärt ein Sprecher der Ev. Kirche in Essen auf Anfrage, könnte in der Tat der Fall sein. Das Prüfungsergebnis - Bombe oder nicht - soll in den nächsten Tagen feststehen."
Gestern stand das alte Pfarrhaus noch, allerdings mittlerweile unbewohnt und anders genutzt ...
27.3.
Wenn Gebrauchsspuren ein Indiz dafür sind, welche Bücher - in diesem Fall seit den Spätsiebzigern/frühen Achtzigern - so etwas wie Meilensteine und Türöffner in der eigenen Biografie und im eigenen Werdegang gewesen und geblieben sind, dann verdienen diese beiden hier (aus der Fülle meiner vollen Regale) eine ausdrückliche Würdigung ... und eine späte Danksagung an ihre Verfasser:
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Halbzeit heute in der fastenden, vorösterlichen Abstinenz ... und die wiederholt schöne Erfahrung, dass so ein "7 Wochen ohne" -Verzicht möglich, bereichernd und heilsam sein kann .... und sogar leicht fällt ... was immer es ist, worauf wir uns einlassen :-)
;-))))
18.3.
Manchmal blättert man durch eine Zeitschrift, wirft einen kurzen Blick auf dieses und jenes ... Heute blieb ich an einem Foto hängen und konnte nicht anders, als mich ein paar Minuten fasziniert ins Bild zu vertiefen: Im Kunstmagazin ART (10/20) fand ich diese Installation des britischen Künstlers Luke Jerram mit dem Titel *GAIA* ... Eine 7-Meter-Kugel, die Erde, in einem barocken Saal ... Der dazugehörige Text: "Seit Jahrtausenden sehen Menschen den Mond am Himmel, aber auf die Erde im All können wie erst seit 50 Jahren blicken ..." --- "Ehrfurcht, Demut und Begeisterung" ist die Reaktion der Betrachter ... Dem kann ich mich, wenn auch nur vermittelt durch ein Foto, nur anschließen, und mir bewusst machen, dass seit Menschengedenken tatsächlich ja niemand, der auf diesem Planeten gelebt hat, ihn so sehen konnte wie wir ...
15.3.
Nach-Klang zum gestrigen Kinobesuch ... "The Complete Unknown", Film über den jungen Dylan - gut gemacht, sehenswert ...
13.3.
Um 11.00 Uhr heute der angekündigte, bundesweite Probealarm ... Nach dem morgendlichen Frühstück und frischgeduscht, wische ich gerade durch unsere neue Wohnung, voller Dankbarkeit für unser neues Zuhause.
Abgesehen von den Alten, die den Krieg noch erlebt haben und erinnernd zusammenzucken, verbindet sich so ein Probealarm auch für uns, im aktuellen Weltgetriebe, wieder mit einem Anflug unguter Gefühle ... Aber wir hören es und machen weiter mit dem, worin wir gerade im Alltag unterwegs und womit wir beschäftigt sind.
Anders als an vielen anderen Orten auf der Welt, wo das Aufheulen der Sirenen jetzt- gerade Panik, Flucht und Todesangst auslöst und den Verlust von Leben und Zerstörung von Wohn- und Lebensraum bedeutet.
Ich schreibe dies, weil es mich in diesen Minuten (die Sirenen heulen gerade wieder) sehr berührt - im Kontrast von eigenem Wohlergehen und dem Grauen in dieser verrückten Welt.
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Seit vorgestern nun auch mobil HIER angekommen ... ;-)
4.3.
"Gott, ohne all den Mumpitz" >>> Tomlinson translated
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Psalm 104,15 behält weiter seine Gültigkeit, Johannes 2,1-12 bleibt weiter eines meiner favorisierten Jesus-Wunder und Markus 14,25 lässt hoffen, dass auch in der "zukünfigen Welt" der Reben-Saft seinen Platz finden wird ... Ab morgen aber beginnt erstmal wieder die vor-österliche Zeit des Verzichts ... und mit einem "L' CHAIM!", zugeprostet, gibt's gerade das letzte Glas - bis zum österlichen Fastenbrechen ...
26.2.
Neues ist auf dem Weg ....
In einer Woche endet die Karnevalszeit mit dem Aschermittwoch und die "vorösterliche" Zeit beginnt ... Zum ersten Mal, nach all den pastoralen und gemeindlichen Jahren, in denen die Passionszeit und dann das Osterfest für mich dienstlich gefüllt war, wird es nun - "i.R." - eine Zeit sein ohne all die eigenen Gottesdienste, Andachten, Besinnlichkeiten und Predigten, mit denen ich zuvor all die Berufsjahre pfarramtlich unterwegs war.
Mein Projekt, das ich in dieser Zeit angehe und gerne hier auf der Seite teilen möchte, hat einen Namen: Dave Tomlinson - ein britischer Autor, Sprecher und anglikanischer Pfarrer, dessen Bücher leider bis dato nur in englisch publiziert wurden und der es verdient, wahr genommen und gehört zu werden. Tomlinson ist originell, sympathisch, bestechend klar in seinen Gedanken, menschennah und auch humorig mit seiner Sicht auf das Leben, die Welt und den Glauben.
Mit dem Buch "Post-Evangelikal" (Mitte der 90er), einem Kneipentreff namens "Holy Joe", als Geistlicher, der damals den Posträuber Ronald Biggs beigesetzt hat, als Sprecher beim großartigen "Greenbelt-Festival" und seit einiger Zeit mit einer eigenen Radio-Sendung, ist er in Großbritannien zunehmend wahrgenommen - bei uns noch ein gänzlich Unbekannter.
In Rücksprache mit ihm und mit seinem Einverständnis, werde ich beginnen, Auszüge aus seinen Büchern zu übersetzen und sie hier, auch als MP3, mit Euch zu teilen ... Ich tue es das, weil mich kaum ein Autor in den zurückliegenden Jahren in Fragen des Glaubens & Lebens so angesprochen hat wie er. Besser natürlich - und ich kann sie nur empfehlen - sind seine Bücher im Original, gekauft und gelesen. Aber wo das nicht geht, teile ich gerne meine Übersetzungen hier über die kommende Zeit und werde mich mit Lust und Freude daran machen.
Stay close, tune in! ;-))
19.2.
So .... sechs Wochen ist unser Umzug nun her, immer noch gibt es Baustellen im Haus und viel zu tun, aber wir sind nun angekommen in unserem neuen Zuhause und in unserem neuen Lebensabschnitt.
Sobald wir den gängigen Internetanschluss haben, hoffentlich in der kommenden Woche freigeschaltet, werde ich auch meine HP wieder umfassender bestücken, inhaltlich ein bisschen erneuern und mit neuen Inputs versehen.
Vorerst ein gutes Durchkommen in diesen, weit über's Private hinaus, schwierigen Zeiten!
tc